Krankensalbung

"Krank sein", vielleicht sogar‚ unheilbar krank sein, gehört zu den Grenzerfahrungen menschlichen Lebens. Vieles, was uns bisher wichtig war, verliert an Wert, wird mit einem Mal bedeutungslos. Und den körperlichen und seelischen Schmerzen kommen Angst und Ungewissheit hinzu: Wie wird es weitergehen?

Wenn man krank ist, ist die Krankensalbung oder heilige Ölung eine in vielen Kirchen praktizierte Handlung, die an Kranken vollzogen und mit den Versen aus dem Jakobusbrief begründet wird. "Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihm im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak 5,13-15)

Die Krankensalbung ist das äußere Zeichen dafür, dass Gott uns auch an den Grenzen des Lebens nahe ist. Die Krankensalbung spendet ein Priester entweder in der Wohnung, im Krankenhaus und auch im Seniorenheim, wo der Erkrankte/die Erkrankte ist. Auch ist es sehr schön, wenn Angehörige oder enge Freunde an dieser Feier teilnehmen können, weil die Feier dieses Sakraments sowohl für den, der das Sakrament empfängt als auch für die Angehörigen, die bei dieser Feier anwesend sind, eine Hilfe ist, sich mit der Krankheit oder auch mit dem bevorstehenden Tod auseinanderzusetzen.

Wünschen Sie oder Ihr Angehöriger die Krankensalbung bitten wir um Anruf im Pfarrbüro. Zwei Mal im Jahr bieten wir auch innerhalb einer Messe am Nachmittag die Spendung des Sakramentes der Krankensalbung in unserer Seelsorgeeinheit an.

Termin 2018 in St. Peter und Paul: Mittwoch, 14. März, um 14.30 Uhr

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