Auftaktveranstaltung in die 2. Phase im Prozess ‚Kirche am Ort‘

Am Samstagnachmittag, den 16.9.2017 fand der gemeinsame Startschuss für die Seelsorgeeinheit in die 2. Phase von ‚Kirche am Ort‘ im neuen Gemeindesaal des Beahauses statt. Zahlreiche Interessierte und VertreterInnen aus den Kirchengemeinderäten, den Pastoralräten sowie aus den Gruppen sind der Einladung gefolgt. Frau Dr. Christiane Bundschuh – Schramm, Prozessleiterin für das Projekt ‚Kirche am Ort‘ in Rottenburg, führte durch die Veranstaltung. An vier Stellwänden konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rückschau halten und ins Gespräch kommen darüber, was bisher in den Gemeinden im Rahmen der ersten Phase passiert ist. Nachdem diese erste Phase noch geprägt war vom Innehalten entlang der geistlichen Haltungen ‚Warten – Lassen – Vertrauen – Wertschätzen‘ und vom bewussten Wahrnehmen der Lebenswirklichkeiten innerhalb der Kirchengemeinde, steht nun die 2. Phase der pastoralen Profilierung an. Die Leitfrage hierfür lautet: Was ist unsere spezifische Weise pastoral zu wirken und zu handeln? Oder anders formuliert: Was soll unsere Kirche am Ort prägen?

Eine erste Ideensammlung haben die anwesenden Gemeinden in der sich anschließenden Gruppenarbeitsphase bereits erstellt. Dabei wurden die Stärken der einzelnen Gemeinden benannt und herausgearbeitet, in welchen Bereichen noch Unterstützung benötigt wird. Im direkten Vergleich der erstellten Plakate zeichnete sich dann ab, worin sich die Kirchengemeinden innerhalb unserer Seelsorgeeinheit gegenseitig ergänzen können. Für die Weiterarbeit in den Kirchengemeinden wurden unter der Frage ‚Lust worauf?‘ auch konkrete Vorschläge gemacht, in welchem Bereich möglicherweise der Schwerpunkt für die pastorale Profilierung liegen könnte, z.B. Ausbau der Jugendarbeit, neue Formen der Liturgie, Unterstützung für Familien mit Migrationshintergrund usw.

Frau Bundschuh – Schramm stellte zum Schluss Werkzeuge vor, mit denen die Kirchengemeindenräte ganz konkret in die 2. Phase einsteigen können und ermutigte alle Anwesenden dazu, genauso engagiert wie an diesem Nachmittag auch weiterhin aktiv die 2. Phase mitzugestalten.

In einem nächsten Schritt werden die Ideen und Vorschläge nun im jeweiligen KGR aufgegriffen und weiterverfolgt. Das Prozessteam übernimmt dabei die Aufgabe, die weiteren Schritte der einzelnen Kirchengemeinden immer wieder zusammenzuführen und mit dem Blick auf die Entwicklung der Seelsorgeeinheit zu koordinieren.